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Events

Die Filminsel ist mehr als nur ein Kino!

Bei uns finden regelmäßig Veranstaltungen statt, bei denen wir unsere Technik und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, die Filmvorführung an sich aber nicht im Vordergrund steht oder sogar entfällt (Theater, Konzerte, ...).

Über den Film hinaus auch anderen Kulturformen Raum zu geben ist wesentlicher Bestandteil des Existenz-Zweckes der Filminsel - kommunales Kino Biblis e.V. (s. §2.2.d in der Satzung der Filminsel). Möchten sie eine Veranstaltung machen, oder kennen sie eine Event, für das sich die Räumlichkeiten der Filminsel anbieten, so können sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Unsere nächsten Events:

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Literatur im Kino

Die Filminsel bietet mit dieser neuen Veranstaltungsreihe ein Forum für alle, die gerne lesen und schreiben.

Wer Lust hat, Lieblingsbücher, Lyrik und Prosa vorzustellen, vorzulesen und anderen weiterzuempfehlen, ist herzlichst eingeladen. Eigene Texte sind besonders willkommen! Eintritt frei!

Die Termine des Literaturkreises 2014 sind jeweils Mittwochs um 20 Uhr.

Die nächsten Termine: 20.08., und 12.11.2014

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Tätowieren für den guten Zweck

Tattoo-Event am Samstag, den 06. September 2014, ab 12 Uhr in der Filminsel Biblis!

Das Tattoo-Studio “Bonaparte - Tattoo & Piercing” aus Heppenheim veranstaltet in diesem Jahr zusammen mit der Filminsel Biblis sein siebtes Tattoo-Event für den guten Zweck, diese Jahr unter dem Motto “Lucky 7”.

Die Filminsel Biblis stellt hierfür ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls durch den Verein gesorgt, sowie für ausreichend Bestuhlung im Hof der Filminsel. Unterhaltung über den Tag bieten u.a. Live-Musik  von “Black Hats Project” (ab 15 Uhr), das Glücksrad, verschiedene  Informationsstände und ein Verkaufsstand für selbstgebackene Hundekekse.

„Wacken – Louder than Hell“

Zusätzlich zeigt die Filminsel Biblis zur Überbrückung der Wartezeiten den Film "WACKEN 3D - Louder then Hell" (in 2D). Der Film läuft jeweils um 13 Uhr, 16, 18 und 20 Uhr. Der Eintritt von 3,- Euro muss einmal am Tag gezahlt werden. Anschließend kann der Film so oft geschaut werden, wie man mag.

Tierschutz

Die diesjährigen Spendeneinnahmen kommen dieses Mal den Tierschutz-Organisationen “SOKO Tierschutz” (Augsburg) und “Fundación Mi Mascota“ (Animal Rescue Dom. Rep.) zugute.

WANN: Am Samstag, 06.09.2014, von 12 - 21 Uhr
WO: Filminsel Biblis
Hintergasse 3, 68647 Biblis

Tattoos

Es gibt 9 verschiedene Motive zu je 25,- €. Zur Farbauswahl gibt es beim Event nur schwarz und rot. Wer die Motive andersfarbig gefüllt haben möchte, kann dies gegen einen kleinen Aufpreis im Studio dann machen lassen. Bitte habt Verständnis dafür, dass an diesem Tag keine Sonderwünsche erfüllt werden können. Wie immer heißt es bei diesem Event: „Zeit ist Geld“, welches wir spenden möchten.

Wir freuen uns auf Euch und ein tolles Event
Euer Bonaparte Team / Filminsel-Team

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Ingrid Noll - “Hab und Gier”

Lesung am Mittwoch, den 17. September 2014, um 20 Uhr in der Filminsel!

Hab und Gier

Der kinderlose Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Kollegin Karla ein Angebot: Wenn sie ihn pflegt bis zu seinem Tod, vermacht er ihr sein halbes Erbe, bringt sie ihn wunschgemäß um, sein ganzes, eine Weinheimer Villa inklusive ... Die neue rabenschwarze Komödie der Grande Dame des deutschen Krimis.

Lange schon hatte die Bibliothekarin Karla vom Rentnerdasein geträumt: sich zurücklehnen und endlich in Ruhe selber lesen. So gibt sie mit 60 ihren Job in der Stadtbücherei auf. Mit einigen Kollegen hält sie lose Kontakt - bis zu einer folgenschweren Einladung. Beim »Gabelfrühstück« macht ihr der kinderlose Witwer Wolfram todkrank ein Angebot: Falls sie sich um seine Beerdigung und die Inschrift auf seinem Grabstein kümmert, erbt sie ein Viertel eines Vermögens. Pflegt sie ihn bis zu seinem Tod, erbt sie die Hälfte. Und bringt sie ihn wunschgemäß um, bekommt sie alles, eine Villa in Weinheim inklusive ... Die Ruhe der Rentnerin ist dahin.

Karten zu 8,- EUR im Vorverkauf bei Lesezeit Biblis, in der Filminsel und auf http://tickets.filminsel-biblis.de

 

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Zärtlichkeiten mit Freunden - Mitten ins Herts

Mittwoch, 24. September, 20 Uhr

Die bekannte Band "Zärtlichkeiten mit Freunden" ist gut bis sehr gut. Als Zuzweitunterhalter haben Ines Fleiwa und Cordula Zwischenfisch neben schlechter Musik und geklauten Gags nichts weiter zu bieten. Sie haben über 20 Kleinkunst- und Comedypreise auf dem Schrank stehen. Darüber freuen sie sich dementsprechend. Das alles ist sehr herrlich und zieht bei Frauen. Die beiden Grobmusiker der bekannten Band "Zärtlichkeiten mit Freunden" gastierten bereits auf vielen Silberhochzeiten, Sportfesten und CB-Funkertreffen. Sie sind alte Hasen in der Unterhaltungsbranche. Die zwei Stunden Programm sind kurz.
"Zärtlichkeiten mit Freunden", um den Namen noch einmal zu nennen, spielen Hits. Aber das ist ihnen nicht genug, sie machen auch Witze. Das ist eigentlich schon alles, was wichtig ist.

Mitten ins Herts

Die bekannte Band „Zärtlichkeiten mit Freunden“ sind Stefan Schramm und Christoph Walther – ein unfaires Doppel im Morgengrauen am staubigen Scheideweg von Kabarett und Rock. Auf der einen Seite hemmungslose Fußballerbeine, dorten lässige Überartikulation. Genau so beschreiten sie das selbst erfundene Genre des Musik-Kasperetts. Es verbindet sie spinnerte Verkleidungslust und unregelmäßiger Bartwuchs, beides noch von ganz damals her, aus der deutschen Eisdielenstadt Riesa. Diese brutalen Karrieristen buhlen um die Gunst der leichten Muse, die man früher „Quatsch mit Soße“ nannte oder „Politikverdrossenheit“. Sie gefallen sich in der Pose mitleidloser Spaß-Roboter! Mit alten Perücken provozieren sie Heiterkeit bis zur Lungenembolie. Mitreißende Jingles, eine leibeigene Vorband, Spucke-weg-Zauberei auf akustischer Auslegware, Hits aus der Jugend verschiedener Generationen!

Lange Pausen! Keine Löcher: Exakt wie ein Uhrwerk verpuffen sie ihre Pointen, oft auf Kosten des gebürtigen Elektrotechnikers Ines Fleiwa. Auf der Bühne verschmelzen Unvereinbarkeiten wie Intelligenz und Sächsisch, Sächsisch und Charme, Blockflöten und Sexyness. Das spektakuläre finale grande ist die legendäre Schlagzeugdekonstruktion. Ein melancholischer Engel geht durch den Raum. Kommt mit ins Wunderland unendlicher Adoleszenzen! Diese Show ist wahrlich ein feucht gewordenes Tischfeuerwerk!

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Prof. Dr. Frank Nonnenmacher - “Du hattest es leichter als ich”

Lesung, Mittwoch, 8. Oktober 2014, 20 Uhr, Eintritt frei

Mit einer Widmung von Konstantin Wecker

Die beiden Brüder Gustav und Ernst Nonnenmacher, beide zu Beginn des 20. Jahrhunderts geboren, erleben den 1. Weltkrieg, die Weimarer Republik, die Hitler-Diktatur, den 2. Weltkrieg sowie das Deutschland der Nachkriegszeit auf sehr unterschiedliche Weise. Während Gustav im Waisenhaus aufwächst, eine Lehre zum Holzbildhauer macht, im 2. Weltkrieg als JU52-Pilot eingesetzt und nach dem Krieg als Bildhauer tätig wird, wächst Ernst bei seiner Mutter auf, wird zum Kleinkriminellen und lebt in Notgemeinschaft mit einer Prostituierten. Konstantin Wecker schreibt über ihn: "Ich habe Ernst vor 25 Jahren im Mainzer Unterhaus als Menschen kennengelernt, der als Asozialer und Wehrunwürdiger ins KZ gesteckt wurde. Die Würde sollte ihm genommen werden, aber er ist ein aufrechter Antifaschist geblieben. Das Lied vom Sturmbannführer Meier habe ich ihm gewidmet."

Gustav Nonnenmacher, geb. 1914 in Stuttgart, wird von der Mutter der staatlichen Fürsorge überlassen. Er kommt erst zu Kosteltern, dann ins Waisenhaus. Dort soll ihm als Jahrgangsbestem mit Stiftungsgeldern ein Studium ermöglicht werden. Aber die Inflation vernichtet das Stiftungskapital. Er macht in Holzgerlingen eine Lehre zum Holzbildhauer und erfährt erst mit achtzehn Jahren, dass er Mutter und Bruder hat. Es gibt nur einen flüchtigen Kontakt. Im Faschismus muss Gustav Ju52-Pilot werden, überlebt mehrere Abstürze und wird dann Blindfluglehrer in den Alpen. Nach dem Krieg will er nie mehr fliegen. Er gründet eine Familie und arbeitet als Bildhauer und freischaffender Künstler bis zum Ende des Jahrhunderts in Worms am Rhein. Seine pazifistische Haltung bestimmt den Charakter seiner Werke im öffentlichen Raum.

Ernst Nonnenmacher, geb. 1908 in Stuttgart; verbringt seine Kindheit in großer Armut mit der Mutter; lebt in der Weimarer Republik als Kleinkrimineller und in Notgemeinschaft mit einer Prostituierten. Er taucht im Faschismus ab, wird verhaftet und nach Verbüßung einer Gefängnisstrafe von der GeStaPo 1941 als "Asozialer und Wehrunwürdiger" vier Jahre lang in die KZ Flossenbürg und Sachsenhausen verbracht. Er ist "zur Vernichtung durch Arbeit" in einem Steinbruch vorgesehen, wird dann zum Flechten von Geschosskörben verpflichtet. Nach dem Krieg wird ihm die Anerkennung als Opfer des Faschismus verweigert, weil er keinen roten, sondern den grünen Winkel trug. Er verschweigt jahrelang seine KZ-Zeit, wird Asphaltarbeiter, RAF-Sympathisant und inspiriert Konstantin Wecker zu einem Lied.

Öfter war es Gustav, der von früher sprach: "Ich hatte eine völlig verkorkste Kindheit. Wenn ich damals, zum Ende des ersten Weltkrieges, als die große Hungersnot war, verreckt wäre, hätte sich niemand darum geschert, das ist mal sicher. Ich hatte niemanden, der sich um mich Sorgen gemacht hätte. Du hattest es besser als ich."

"Na, besser war ich damals auch nicht dran", entgegnete Ernst. "Wir wussten oft am Abend nicht, ob es am nächsten Tag etwas zu essen geben würde. Ich habe mehr als einmal klauen müssen, damit Mutter und ich uns über Wasser halten konnten. Wie oft sind wir von einer schäbigen Bude in die nächste noch schäbigere gezogen, weil Mutter die Miete nicht mehr zahlen konnte. Du hattest es doch gut. Du hattest im Waisenhaus jeden Tag zu essen, ein sauberes Bett und eine Schulbildung. Du hattest keine finanziellen Sorgen, weil man für dich gesorgt hat. Du hattest es besser als ich."

"Das mag ja sein", entgegnete Gustav dann, scheinbar einlenkend, "aber du hattest jemanden. Du warst nicht allein. Du hattest die Mutter!"

Der Autor, Frank Nonnenmacher, geb. 1944, Professor für Politische Bildung an der Universität Frankfurt am Main, legt hier eine biografisch-historisch-politische Erzählung vor. Er hat über 40 Jahre hinweg sowohl mit seinem Vater (Gustav) als auch mit seinem Onkel (Ernst) ausführliche narrative Interviews geführt. Er recherchierte und überprüfte empirisch ihre Aussagen durch Einblicke in die Archive der Konzentrationslager, Gerichtsakten, Dokumente von Jugendämtern, Flugbücher, Briefe und Befragungen weiterer Zeitzeugen.

Kapitelweise die Perspektive wechselnd werden die beiden Lebensgeschichten mit Blick auf das Zeitgeschehen erzählt

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Das Programm - Mascha Kaléko

Ein Geschenk für alle diejenigen, die sich im hektischen Alltag nach ruhigen Momenten sehnen, ein Abend füllendes Programm.

Dienstag, 21. Oktober 2014, 20 Uhr, Filminsel Biblis - Eintritt 10,- Euro, ermäßigt (Schüler und Studenten): 8,- Euro

"... sie sprechen von mir nur leise" ist der Titel eines lyrisch-musikalischen Portraits, das die Schauspielerin Paula Quast und der Musiker Henry Altmann als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko erschaffen haben.

Die beiden Künstler haben ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Das Programm hat eine ganz eigene Dramaturgie, die klassische Musik, der Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art von Kammerspiel.

Paula Quast spricht die Werke von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich und doch ist sie so präsent, dass sie und Mascha Kaléko im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

Der Musiker Henry Altmann lässt mit seinen Kompositionen die Melancholie hörbar werden, welche die Werke umgeben, dabei überdecken die Töne aber nicht die für Mascha Kaléko ebenfalls typische Ironie, mit der sie die Welt zu kommentieren wusste.

Diese Inszenierung ist ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis und erobert seit 1996 im In- und Ausland ein begeistertes Publikum.

 

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Ole Lehmann - “Geiz ist ungeil, so muss Leben!”

Freitag, 24. Oktober 2014, 20 Uhr in der Filminsel Biblis

Ole Lehmann ist der Meister der Gelassenheit unter den Comedians. Doch manchmal wird auch diese Gelassenheit gestört. Meist, wenn Ole sich umschaut und sich fragt: In was für einer Welt leben wir eigentlich? Wir schreien, wenn der Postmann zweimal klingelt und Schuhe bringt, wir dürfen Schnitzel nicht mehr Schnitzel nennen und wir sollen geizig sein, wenn wir ein elektronisches Gerät kaufen!

„In Wirklichkeit macht das doch keiner“, denkt sich Ole Lehmann und geht diesem modernen, unentspannten Konsumfehlverhalten auf den Grund. Mit seiner einzigartig lustigen Sichtweise auf die Dinge kommt Ole so schnell zu der Erkenntnis: So funktionieren wir nicht! Er zeigt uns seine Anleitung für eine zufriedenere und entspanntere Zeit. „So muss Leben!“, sagt Ole Lehmann und tapeziert sein eigenes gleich einmal mit einer gehörigen Portion Humor und einer Wagenladung Songs! Und wenn Sie aus diesem Programm rausgehen, wissen Sie eines ganz genau: Geiz ist ungeil!

Karten zu 14,- EUR gibt es im Vorverkauf bei Lesezeit Biblis, an der Kinokasse und unter http://tickets.filminsel-biblis.de

 

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Maria Knissel - “Drei Worte auf einmal”

Musikalische Lesung am Mittwoch, den 12. November 2014, um 20 Uhr in der Filminsel Biblis

„Drei Worte auf einmal“
Lesung Maria Knissel, musikalisch begleitet von Stephan Völker am Saxophon

Zwei Brüder müssen zueinander finden. Klaus, der ältere, ist schwer behindert. Chris, der jüngere, lebt für seine Musik. Über die Musik findet er nicht nur einen Weg zu sich, sondern auch zu seinem Bruder. Auf der Grundlage einer wahren Begebenheit erzählt Maria Knissel schnörkellos und mitreißend die Geschichte zweier Brüder, die lernen, einander zuzuhören und sich gegenseitig zu bereichern.

Die Autorin

Maria Knissel wuchs in einem kleinen Dorf im Sauerland auf, studierte und arbeitete in Berlin, Kalifornien, Indien und Norwegen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Darmstadt und in Kassel und arbeitet als freie Journalistin und Autorin.

2007 veröffentlichte Maria Knissel ihren ersten Roman "Der Klarinettist". 2010 erhielt sie für ihre Arbeit an dem Roman "Drei Worte auf einmal" ein Stipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Seit 2004 gehört sie der Darmstädter Textwerkstatt im Zentrum für junge Literatur unter der Leitung des Schriftstellers Kurt Drawert und der Lyrikerin Martina Weber an. Maria Knissel ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), in der Literaturgesellschaft Hessen und im Montségur Autorenforum.

Karten zu 9,- EUR gibt es im Vorverkauf bei Lesezeit Biblis, an der Kinokasse und auf http://tickets.filminsel-biblis.de

 

 

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