Mobirise

BÜHNENPROGRAMM

Freitags: Feel4Delight / Samstags: BollWERK DUO

Feel 4 Delight

Freitag, 25.08., im Vorprogramm - Rock Classics vom Feinsten

Der Anfang: Starbirds

Im Jahre 1976 wurde im Gorxheimertal von Bernd Fischer, Stefan und Thomas Dörsam eine Musikgruppe gegründet, die - in Anlehnung an einen Pop-Song von Manfred Mann’s Earth Band - den Namen „Starbirds“ bekam. In einer Garage wurde das Repertoire zusammengestellt - zunächst Pop- und Rocksongs.
Die anfängliche Besetzung - Schlagzeug, Orgel und Gitarre - wurde im Dezember 1979 durch Markus Flößer am Bass ergänzt. Im gleichen Jahr erfolgte auch der erste Auftritt anläßlich eines Schulfestes in Trösel.
Weitere Auftritte folgten und der Name „Starbirds“ wurde schnell mit solider, fröhlicher und guter Musik gleichgesetzt, so daß die „Starbirds“ seither immer wieder gerne engagiert wurden.

Die Entwicklung: Feel4Delight

Von 1980 bis 1983 spielte die Band verstärkt durch Robert Cloutier (Percussion) und Thomas Lammer (Gesang) mit 6 Musikern. Mitte 1983 stiegen diese beiden wieder aus, doch mit Albert Löffel und seiner Trompete konnte diese Lücke schnell geschlossen und das musikalische Repertoire erweitert werden.

Im Frühjahr 1987 mußte Stefan Dörsam aus beruflichen Gründen seine geliebte Orgel „an den Nagel hängen“. Als Nachfolgerin wurde mit Christine Noe erstmalig ein weibliches Mitglied gefunden, die als Keyboarderin und Sängerin das musikalische Spektrum der „Starbirds“ noch erweiterte.

Ebenfalls berufliche Gründe veranlaßten Gitarrist Thomas Dörsam Ende 1990 die Band zu verlassen. Als Nachfolger spielte zunächst Kurt Brüsemeister die Klampfe, der allerdings Ende 1991 die Band wieder verließ. Zum Glück konnte diese Lücke schnell wieder geschlossen werden, Klaus Guthier zupft seither gekonnt die Gitarre. Die letzte Veränderung in der Zusammensetzung der „Starbirds“ erfolgte Ende 1995. Keyboarderin Christine Noe-Knust bekam im Sommer 1996 ein Baby und widmet sich seither primär dem musikalischen Nachwuchs. Und wiederum gelang es der Band eine passende Nachfolgerin zu finden - Cornelia (Connie) Zeller, deren Markenzeichen Ihre soulige, ja fast schwarze Stimme ist.

Verstärkt durch Bernhard Lorenz an der Solo-Gitarre und Marcus Schaab, der den in 2001 gegangenen Drummer und Mitbegründer Bernd Fischer ersetzt, hat die Band einen völlig neuen "drive" bekommen. Das Motto lautet: "Back to the roots", zu einer Musik, die einfach Spass macht, der Band und natürlich auch dem Publikum. Die Stilrichtung hat also in Richtung Rock und Oldies gewechselt. Um das neue Image zu unterstreichen wurde auch der Name "Starbirds" durch "Feel4Delight" ersetzt, was in unserer Gegend in Lautschrift folgende Bedeutung hat: "viel four (=für) die Leit". Und genau das ist es !!!!!

Nach 5 Jahren aktivem Trommeln hängte Marcus seine Stöcke an die Wand und wir mussten einen geeigneten Ersatz finden, was sicherlich keine einfache Aufgabe war. Doch wiederum konnte mit Kai Sperber ein Schlagzeuger der besonderen Art gefunden werden.
Wir schreiben das Jahr 2013. Ein weiterer Einschnitt in der Bandgeschichte. Lead-Gitarrist Bernhard Lorenz verlässt aus persönlichen Gründen die Band. Doch das Schicksal meint es gut mit Feel4Delight. Der erfahrene Bensheimer Gitarrist Uwe Frank sorgt dafür, dass wir wieder eine typische "Rockbesetzung" haben.

BollWERK DUO

Samstag, 26.08., im Vorprogramm - Barbara Boll und Andreas Kischa

Zum Singen kam Barbara Boll… Ja, wie kam es eigentlich dazu? Das war tatsächlich einer der besten Zufälle, die hätten passieren können: Im Alter von 18 Jahren wurde sie in nicht mehr ganz nüchternem Zustand dazu genötigt, Karaoke zu singen. Und das kam so gut an, dass sie es nun auch bald im nüchtern Zustand anging und Gefallen daran fand. Und nicht nur sie: Bald folgten ab 1995 erste öffentliche Auftritte, wie bei der offenen Bühne von Friedrich Hackstein im Lampertheimer London Pub oder Einlagen bei den CGT Faschings Sitzungen.

Nur kurze Zeit später wurden findige Musiker auf Barbara Boll aufmerksam und so gab es die ersten vereinzelten Bandauftritte mit Schepper & Friends, der L.A. Party Band und der Neckartal LiveJam von der sie 2002 auch die Leitung übernahm.

Tief im Herzen ist Barbara Boll Fan von guter Rockmusik. Und so wurde sie 2004 Sängerin und Frontfrau bei Art of Rock aus Plankstadt – Pommesgabel und Haareschnicken inklusive! Nebenbei übernahm sie auch den Background Gesang bei Schepper & die Cracks.

2005 kam dann der folgerichtige Schritt: Die Gründung der ersten eigenen Band. Getreu dem Motto „Wo Boll draufsteht, ist auch Boll drin.“ benannte Sie die Truppe kurzerhand BollWERK. Mit dieser Formation ist sie heute in allen Varianten unterwegs – vom kuscheligen Duo bis hin zur monumentalen zehnköpfigen Besetzung.

Im gleichen Jahr wurde Barbara Boll eine von drei Frontfrauen der Mannheimer Band SheeRocks. Es folgten Gigs in ganz Deutschland vor bis zu… seeeeeeehr vielen Menschen.

Aber es muss nicht immer Pommesgabel und Party sein: Barbara genießt es sehr in „Unplugged“ Besetzungen unterwegs zu sein. Daher wurde sie Sängerin bei der Acoustic Cover Band Millennium.

Seit 2007 ist sie außerdem festes Mitglied der Jam beim Pit-Besetzung unter der Leitung von Kollegen Patrick Embach.

Soweit, so gut. Barbara Boll allerdings als eine „stinknormale“ Sängerin zu bezeichnen wäre allerdings weit gefehlt. Das wäre ungefähr so, wie Pink Floyd (übrigens eine ihrer Lieblingsbands) nur auf The Wall zu beschränken oder New York nur auf das Empire State Building.

Was sie ausmacht, ist eine ausgeprägte „Geht nicht – gibt’s nicht!“-Mentalität. Und so bekommt sie auch solche vordergründig „geisteskranken“ Ideen (Zitat der Mitmusiker), wie mit ihrer Stammbesetzung im Rahmen der Musikerinitiative Projekte wie Best of Queen oder A Tribute to Pink Floyd auf die Beine zu stellen. Darf’s auch eine konzertante Bühnenversion des Monumentalwerks The Wall sein? Wenn das alles ist, aber bitte doch! Ach ja, wurde hier schon erwähnt, das Barbara ein ausgesprochenes Organisationstalent ist?

Wie vielseitig Barbara Boll ist, zeigt sie dann auch in völlig anderen Besetzungen wie z. B. den Schlagerhasen, die guten alten Schlager der 50er und 60er zelebrieren oder auch mit einer eigenen Ina Müller Cover Band „Bolli’s Nacht“. Mittlerweile gibt sie Ihr musikalisches Wissen auch gerne an Nachwuchstalente als Gesangslehrerin weiter.

Also fassen wir zusammen:
Sängerin? Check, und was für eine!

Ideen? Ja, geisteskrank bis völlig bescheuert – aber immer verdammt charmant erfolgreich dabei!
Mitmusiker? Freuen sich immer wieder auf tolle und vor allem lustige Auftritte mit ihr!
Organisationstalent? Ja, nur ein Genie beherrscht das Chaos!
Stimme? Nicht beschreibbar, anhören und staunen!
Noch Fragen?